Bevorzugte Standorte

Ambrosia ist eine typische Ruderalpflanze, das heisst, sie kann überall auf offenem Boden keimen und gedeihen. Sie bevorzugt warme Standorte und ist tolerant gegenüber Trockenheit. In Frankreich wurde zudem beobachtet, dass Ambrosia recht salzresistent ist. In höheren Lagen wie in den Voralpen und Alpen wird Ambrosia nur selten gefunden.

Als Einzelpflanze ist Ambrosia nicht sehr konkurrenzfähig. So ist sie in Wiesen und Getreidefeldern eher kleinwüchsig. In einem Garten mit viel offenem Boden kann sie sich hingegen schnell zu einer sehr grossen Pflanze entwickeln.

In der Schweiz kommt sie vor allem in Privatgärten, öffentlichem Grün, an Strassenrändern, in Kiesgruben, auf Baustellen und in landwirtschaftlichen Flächen sowie in Auen und an sandig, steinigen Ufergebieten vor. In Wäldern und Feuchtwiesen kommt Ambrosia nicht vor.

In Pärken und Grünflächen

Ambrosia kann in offenen Böden in der Stadt vorkommen.
Ebenso in Gärten und Gärtnereien.

In der Landwirtschaft und im Kulturland

Sonnenblumenfelder sind häufig mit Ambrosia verseucht.
In Erbsen ...
... und Raps kann die Pflanze ebenfalls vorkommen.
Gemüsefelder gehören zu den gefährdeten Standorten.
Ambrosia taucht auch in Getreide ...
... sowie Stoppelfeldern auf.
In lückigen Kunstwiesen kann Ambrosia ebenfalls Fuss fassen.

Auf Baustellen, Grubenarealen, Erdanhäufungen

Humusanlagen von Kiesgruben bieten ebenfalls gute Standorte.
Auf Bauparzellen mit offenen Bodenstellen findet Ambrosia gute Bedingungen um sich zu etablieren.

Auf Erdhaufen und wilden Komposten...
... sowie in Kiesgruben findet Ambrosia gute Plätze.

Entlang Verkehrswegen

In Strassenbanketten kann sich Ambrosia über weite Strecken ausbreiten.
Im Schotter von Geleisen entwickelt sich Ambrosia ebenfalls.
Böschung entlag Gewässer sind auf Ambrosia zu kontrollieren.