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Ambrosia | Vorkommen von Ambrosia

Vorkommen von Ambrosia

Ambrosia artemisiifolia, das Aufrechte Traubenkraut oder Ambrosia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie unter dem gebräuchlichen Namen common ragweed bekannt ist. Mit dem aufkommenden Transatlantikhandel wurde Ambrosia in Europa eingeschleppt. Die erste Beschreibung geht auf das Jahr 1863 zurück. Während des zweiten Weltkrieges wurden Ambrosiasamen als Verunreinigung von Getreidevorräten und Futtermitteln der amerikanischen Armee und später durch den internationalen Handel verstärkt in Europa verbreitet.

 

Situation in der Schweiz

In der Schweiz wurde Ambrosia bereits um 1865 botanisch beschrieben. Die Art blieb jedoch lange unauffällig, bis im Jahr 2000 die ersten grösseren Vorkommen in den Kantonen Genf und Tessin beobachtet wurden. Zwischen 2000 und 2007 breitete sich die Pflanze weiter aus. Samen wurden vermehrt aus Nachbarländern eingeschleppt. In die Westschweiz (Genf, Waadt) unter anderem durch Landmaschinen aus dem französischen Rhônetal. Von der Lombardei ins Tessin vorwiegend durch Sand- und Erdtransporte. In die ganze Schweiz mit Landesprodukten wie ungereinigtem Saatgut, Vogelfutter aus Ungarn und Balkanländern.

Die Samen können auch an Fahrzeugen, Schuhwerken und Werkzeugen haften und somit überall hin verschleppt werden (vgl. Ausbreitungsmöglichkeiten).

Ambrosia kommt heute im gesamten Siedlungsgebiet des schweizerischen Mittellandes vor. Vor allem in Hausgärten sind sie mit sehr vielen Einzelpflanzen vorhanden. Dorthin gelangten sie fast ausnahmslos über Vogel- und Kleintierfutter, welches mit Ambrosiasamen verunreinigt war. Seit 2007 schreibt der Bund einen maximal zulässigen Anteil an Ambrosiasamen im Vogelfutter vor, was diese Vermehrung eindämmen hilft. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat 2006 über 1200 verifizierte Standorte von Einzelpflanzen registriert.

Darstellung: Bestandesdichte der Ambrosia-Herde in Abhängigkeit des Standortes (2006),
Quelle BLW

Daneben gibt es einige grössere Vorkommen von Ambrosia. Sie befinden sich in den Rheinhäfen von Birsfelden, in den Kantonen Zürich, Genf, Waadt, Tessin und Thurgau mehrheitlich entlang von Strassen- und Wegrändern, auf Landwirtschaftsflächen, in Kiesgruben und Baubrachen.

Weitere Angaben sind beim Zentrum des Datenverbundnetzes der Schweizer Flora (ZDSF) zu finden.

Verschiedene Kantone halten das Vorkommen von Ambrosia detailliert fest.