
- In Gärten ist Ambrosia häufig anzutreffen.
Vorbeugung
- Vogelfutter kann Ambrosiasamen beinhalten. Flächen rund um Futterhäuschen auf das Vorkommen der Pflanze kontrollieren.
- An verseuchten Orten sind offene Bodenstellen zu vermeiden. Einheimische, standortgerechte und bodenbedeckende Pflanzen ansäen.
- Potenzielle Standorte beobachten. Ambrosiasamen können von Nachbarparzellen oder mit verseuchter Erde, Pflanzen- oder anderen Materialien eingeschleppt werden (Ausbreitung).
- Unbedingt die Pollenbildung und das Versamen der Pflanze verhindern, in dem sie vor der Blüte bekämpft wird.
- Erde von Standorten, auf denen Ambrosia vorkommt, nicht verwenden.
- Ambrosia gehört in die Kehrrichtverbrennung, nicht auf den Kompost!
- Erde an ausgerissenen Ambroisapflanzenwurzeln kann fast zu jeder Zeit keimfähige Samen enthalten. Diese Erde ebenfalls in die Kehrichtverbrennung geben.
Bekämpfungsmassnahmen
- Melden von Fundstellen: Personen, die Ambrosia finden, müssen den Fundort der entsprechenden Stelle melden.
- Pflanzen vor der Blüten- und Pollenbildung von Juni bis August ausreissen (frühe Pflanzen beachten!). Normalerweise ist ein mehrmaliges Ausreissen der Pflanze nötig.
- Die ganze Pflanze enthält Allergene, die frei werden können. AllergikerInnen sollten keine Pflanzen ausreissen.