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Ambrosia | Internationale Organisationen

Internationale Organisationen

Gemäss dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD Art. 8 h) muss das Einbringen von invasiven, gebietsfremden Pflanzen verhindert und bereits etablierte Arten kontrolliert oder beseitigt werden. Dieses Übereinkommen ratifizierten alle Staaten Europas, inklusive die Schweiz.

Das Ambrosia-Problem kann nicht alleine auf nationaler Ebene gelöst werden. Verschiedene europäische Organisationen befassen sich damit, wie das Einschleppen von Ambrosia und anderen Neophyten verhindert werden kann. Oft erstellen und präsentieren diese Organisationen Listen mit invasiven Arten im Internet, auf denen auch Ambrosia aufgeführt ist. (EEA/SEBI2010, Daisie, EPPO).

Im Folgenden werden drei dieser Organisationen kurz beschrieben.

 

  • Europäische Pflanzenschutz Organisation (EPPO)

Die Europäische Pflanzenschutz Organisation hat 2002 das „Panel on Invasive Alien Species" ins Leben gerufen. Darin arbeiten Experten aus 15 Staaten. Sie befassen sich mit:

- der Beschaffung von Informationen zu invasiven Arten

- Risikoanalysen

- dem Erarbeiten von Empfehlungen zur Verhinderung von Einschleppung und Ausbreitung invasiver Arten

- Empfehlungen zur Ausrottung und Eindämmung eingeschleppter Arten.

Die EPPO hat mehr als 50 Pflanzenarten (Ambrosia artemisiifolia inklusive) in ihren Listen aufgeführt, die für Europa von besonderer Bedeutung sind.

 

  • Europäische Umweltagentur (EEA)

Ihr gehören 27 EU Staaten und 5 nicht EU Staaten, darunter die Schweiz an. Ihr Ziele sind:

Rechtzeitig sachdienliche, zuverlässige und themenspezifische Informationen für Entscheidungsträger bereitzustellen.

Eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu einer deutlichen, messbaren Verbesserung der Umwelt Europas beizutragen. Im konkreten arbeitet die EEA im Schwerpunkt „Biodiversität" auf das Ziel hin, bis 2010 den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen. Um dieses Ziel zu messen, schlagen sie 26 Indikatoren vor. Einer dieser Indikatoren bezieht sich auf die invasiven Arten in Europa.

Eine Expertengruppe der EEA erarbeitete eine Liste der „100 schlimmsten invasiven Arten Europas", zu denen Ambrosia artemisiifolia gehört.

 

  • Delivering Alien Invasive Species Inventories for Europe (DAISIE)

DAISIE liefert Information über biologische Invasionen in Europa. Sie arbeiten in vier Schwerpunkten:

„The European Alien Species Expertise Registry": Dies ist ein Verzeichnis der Forscher und der Forschung.

„European Alien Species Database": Diese Sammlung besteht aus allen bekannten und etablierten invasiven Arten in Europa.

„European Invasive Alien Species Accounts": Hier sind alle in Europa etablierten und bekannten invasiven Arten beschrieben.

„Species Distribution Maps and Spatial Analysis": Hier findet man Verbreitungsdiagramme aller invasiven Arten in Europa, für die ökologische oder ökonomischen Schäden bekannt sind oder vermutet werden.

Für DAISIE gehört Ambrosia artemisiifolia ebenfalls zu den invasiven Neophyten und ist in der Liste aufgeführt.

 

Alle diese Listen haben jedoch nur empfehlenden Charakter!