Internationale Bekämpfung

Der stark allergene Pollen von Ambrosia artemisiifolia, das Aufrechte Traubenkraut oder Ambrosia, wird mit dem Wind auch über Landesgrenzen hinweg getragen. Mit Ambrosiasamen verschmutzte Fahrzeuge, Vogel- und Kleintierfutter verbreiten diese Samen ebenfalls länderübergreifend. Deshalb ist das Ambrosia-Problem nicht alleine im nationalen Kontext zu lösen. Eine erfolgreiche Bekämpfung muss auf allen Ebenen umgesetzt werden, das heisst auf der privaten, regionalen, nationalen und internationalen Ebene. Massnahmen sind erforderlich. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass in unseren Nachbarländern das Problem erkannt ist, diesem aber unterschiedlich begegnet wird. In Italien und Frankreich, wo die Pflanze zumindest regional weit verbreitet ist, ist die Bekämpfung bereits gesetzlich vorgeschrieben. Auch in Ungarn gibt es eine gesetzliche Grundlage, die Landbesitzer zwingt, das Blühen von Ambrosia zu verhindern. In Deutschland und Österreich hingegen basieren alle Bekämpfungsmassnahmen auf Empfehlungen und sind somit freiwillig.